Projektförderung

Die TUM Universitätsstiftung legt ihren Schwerpunkt auf die Förderung exzellenter Studierender und Nachwuchswissenschaftler. Damit unterstützt die Stiftung u. a. Projekte, die mit dem Zukunftskonzept „TUM. The Entrepreneurial University“ im Rahmen der Exzellenzinitiative gestartet wurden. Die Entscheidung über die Förderung trifft der Vorstand, eine Antragstellung ist nicht möglich.

Imagefilm der Jungen Akademie

Video zum Deutschlandstipendium

Covid-19-Forschung an der TUM

Dem Ausbruch der Corona-Pandemie begegnet die TUM mit innovativen Forschungsansätzen, in denen Ärzte, Virologen, Epidemiologen, Naturwissenschaftler, IT-Spezialisten und Ingenieure partnerschaftlich zusammenarbeiten. Die TUM Universitätsstiftung hilft bei der Umsetzung der vielversprechendsten Projekte. Beispiele sind eine App-gestützte Covid-19-Testinfrastrukur, die Testprozesse beschleunigt und dabei unnötige Personenkontakte vermeidet, oder die Entwicklung von Hightech-Sensoren, die rund um die Uhr die Biodaten von Covid-19-Patientinnen und -Patienten in häuslicher Isolation überwachen. Ein Projekt aus dem Bereich des molekularen Nanoengineerings will ganze Viren in neu entwickelten „molekulare Venusfallen“ verkapseln, um Wechselwirkungen zwischen Virus- und Wirtszellen effektiv zu blockieren. Mit Hilfe einer großzügigen Einzelspende konnte ein dringend benötigtes automatisches Screening-Mikroskop angeschafft werden. Damit lässt sich die Forschung von mehreren Arbeitsgruppen, die aktuell Studien mit Coronaviren durchführen, massiv beschleunigen. Mehr erfahren

Digitale Lehre

Die TUM hat in den letzten Jahren große Erfahrung in der digitalen Lehre aufgebaut. Die Corona-Krise macht es jedoch erforderlich, die Digitalisierung der Lehrveranstaltungen rasch und kraftvoll in die ganze Breite der Universität zu bringen. Die Studierenden sollen ohne vermeidbare Zeitverluste ihr Studium weiterführen auch ihre Prüfungen digital absolvieren können. Dafür ist die Weiterentwicklung von digitalen Lehr- und Prüfungsformaten ebenso notwendig wie der Ausbau digitaler Infrastrukturen (Software, Hardware) und die Aufstockung personeller Ressourcen wie beispielsweise e-Scouts. Die TUM Universitätsstiftung trägt mit Hilfe privater Unterstützer und Partnerunternehmen dazu bei, diesen Kraftakt schnell und unbürokratisch zu realisieren. Mehr erfahren

TUM University Foundation Fellowships (für Postdoktoranden)

Die TUM University Foundation Fellowships helfen der Universität, exzellente internationale Postdoktoranden an die TUM zu gewinnen. Das macht die TUM attraktiv für hochkarätige Absolventen, die unmittelbar nach der Promotion – in der produktivsten Aufbruchphase ihrer Karriere – für ein Jahr an unsere Universität kommen, um hier den Wissenschaftsbetrieb zu befruchten. In dieser Zeit werden die Stipendiaten von der TUM unterstützt, um eigene Forschungsgruppen aufzubauen und dafür selbst externe Fördergelder einzuwerben. Bislang wurden von der TUM Universitätsstiftung rund 40 Stipendien für Postdoktoranden aus aller Welt vergeben, u.a. aus dem Roland und Uta Lacher-Fonds, dem Rohde & Schwarz Universitätsstiftungsfonds und dem Stiftungsfonds Familie Busch. Erfahren Sie mehr dazu im Alumni-Magazin KontakTUM (Pdf-Download, 0,2 MB).

TUM:Junge Akademie

Kerngedanke der in 2010 gegründeten TUM: Junge Akademie ist es, das gesellschaftliche Verantwortungsbewusstsein von Nachwuchskräften zu stärken und ihnen frühzeitig Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten zu bieten. Die Akademie fördert besonders talentierte und an Forschung und Lehre begeisterte Studierende der TUM und der beteiligten Partnerhochschulen. Die Stipendiaten entwickeln im interdisziplinären Austausch zu Thema „Technik in der Gesellschaft“ innovativer Ideen und Methoden zur Untersuchung ihrer selbst aufgestellten Hypothesen und Fragestellungen. Dabei werden sie von Professoren begleitet und gefördert. Pro Jahrgang werden maximal 45 Stipendiaten aufgenommen.

Deutschlandstipendien

Herausragende Leistungen von engagierten Studierenden anerkennen und gemeinsam zur Förderung der Fachkräfte von morgen beitragen — das ist der Grundgedanke des 2011 von der Bundesregierung eingeführten Deutschlandstipendiums. Das besondere dabei: Der Bund verdoppelt die Spenden privater oder institutioneller Förderer auf 300 € pro Monat für ein Jahr. Studierende aller Nationalitäten profitieren von dieser Unterstützung und erfahren so eine motivierende Anerkennung für ihre Leistungen. Auch gesellschaftliches Engagement und die Überwindung von Hindernissen in der eigenen Bildungsbiografie sind Kriterien bei der Stipendienvergabe. An der TUM werden jährlich weit über 800 Deutschlandstipendien vergeben, davon die Hälfte an Studentinnen. Über 200 Stipendiaten verdanken bisher ihr Stipendium dem Roland und Uta Lacher-Fonds und dem Hanns W. Weidinger-Fonds unter dem Dach der TUM Universitätsstiftung.

TUM Akademiezentrum Raitenhaslach

Der Ingeborg Pohl-Studienfonds Raitenhaslach unter dem Dach der TUM Universitätsstiftung ermöglicht Studentinnen und Wissenchaftlerinnen die Teilnahme an Veranstaltungen des TUM Science & Study Center Raitenhaslach. Das ehemalige Zisterzienserkloster befindet sich bei Burghausen, ca. 120 km von München und 50 km von Salzburg entfernt. Das Besondere: Ausgestattet mit modernster Multimedia-Technik bietet dieses Seminarzentrum eine historische Umgebung, die ihresgleichen sucht. So wird hier fernab des Universitätsalltags der kreative, wissenschaftliche Austausch gefördert. Forschereliten aus dem In- und Ausland suchen im ehemaligen Kloster den Dialog mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

TUM Forschungsstation Friedrich N. Schwarz

Die TUM Universitätsstiftung hat ein Neubauprojekt im Berchtesgadener Land mitfinanziert: Im Juli 2018 wurde die TUM Forschungsstation Friedrich N. Schwarz eröffnet. Sie widmet sich schwerpunktmäßig der Umwelt- und Ökosystemforschung und erprobt neue Wege in der naturwissenschaftlichen Pädagogik. Dabei kooperiert sie mit dem Berchtesgadener Schülerforschungszentrum der TUM, an dessen Kursen und Programmen rund 10.000 Schulkinder pro Jahr teilnehmen und so ihr Interesse an Fächern wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik frühzeitig entwickeln. Die neue Lehr- und Forschungsstation, mit Übernachtungskapazität für bis zu 40 Personen, erweitert das Arbeitsspektrum der TUM sowohl in der Pädagogik als auch in der Forschung. Dieses Modell ist in Deutschland ohne Vorbild.