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Erfolgreiche Bilanz bei der 9. Stifterkonferenz am 12. Juli 2019

26.07.2017

Der Stiftungsvorstand berichtete den Stiftern über die Erfolge und Aktivitäten der TUM Universitätsstiftung im verganenen Jahr. Zwölf private Großstifter konnten neu gewonnen werden. Die Zahl der Privatpersonen und stiftenden Unternehmen (Partners of Excellence) stieg damit auf 146. Zudem erhielt die Universitätsstiftung aus dem bereits bestehenden Stifterkreis erneut großzügige Zuwendungen. Das Ziel der 4-jährigen Kampagne zum 150jährigen Jubiläum der TUM - den Kapitalstock auf 50 Mio. EUR zu vergrößern - wurde erreicht. Insgesamt konnten im Laufe der Kampage bis März 29 Mio. EUR eingeworben werden. Auch die Spendenbereitschaft der Alumni-Gemeinschaft wächst kontinuierlich. So kamen bei den Spendenaufrufen anlässlich der Adventskonzerte und beim Annual Giving sowie bei Geburtstags- und Kranzspenden über 480.000 EUR zusammen.


Prof. Thomas Hofmann steht vor den anwesenden Stifterinnen und Stiftern und erläutert die TUM AGENDA 2030. Hinter ihm sieht man ein Banner der TUM Universitätsstiftung und eine Präsentation zur Entwicklung der TUM.

Prof. Thomas Hofmann, Vizepräsident für Forschung und Lehre und designierter Amtsnachfolger von Prof. Wolfgang A. Herrman als TUM-Präsident und Stiftungsvorstand, erläutert die TUM AGENDA 2030. (Foto: Uli Benz/TUM)

Präsident Prof. Herrmann gab einen Überblick über die seit 2013 erfolgten Projektförderungen:

  • 40 TUM University Foundation Fellowships für Postdoktoranden konnten aus der TUM Universitätsstiftung mit insgesamt ca. 1,2 Mio. EUR gefördert werden.
  • Die TUM: Junge Akademie, ein Förderprogramm für talentierte und engagierte Studierende, erhielt bislang insgesamt 50.000 EUR aus den Stiftungserträgen.
  • 103 Deutschlandstipendien wurden seit 2013 über die Universitätsstiftung finanziert. 300 weitere Deutschlandstipendien kann die TUM Universitätsstiftung seit WS 2018/19 über mehrere Jahre aus einer zweckgebundenen Spende der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft finanzieren.
  • Für das TUM Akademiezentrum Raitenhaslach wurden aus dem Ingeborg Pohl Studienfonds Mittel für Seminare, internationale Symposien und andere wissenschaftliche Veranstaltungen zur Verfügung gestellt.
  • Für den Bau der TUM Forschungs- und Lehrstation Berchtesgadener Land stellte die Stiftung rund 2 Mio. EUR aus zweckgebundenen Spenden und gut 1 Mio. EUR aus Stiftungserträgen zur Verfügung. Dort sollen unter wissenschaftlicher Federführung der TUM School of Education neue Konzepte der naturwissenschaftlichen Pädagogik erprobt werden (Zugang zu Naturwissenschaften über Naturbeobachtung).

 

Im Anschluss erläuterte Prof. Hofmann als Vizepräsident für Forschung und Innovation die TUM Agenda 2030 zur strategischen Ausrichtung der Universität. Als designierter Nachfolger von Prof. Herrmann wird er qua Amt ab Oktober diesen Jahres Vorstandsvorsitzender der TUM Universitätsstiftung sein.